Rassismus bekämpfen, immer und überall!

Was ist Rassismus?

Die Dressur des Menschen, bzw. die Transformation vom Fremdzwang zum Selbstzwang hin zu einem vor Disziplin triefenden Menschen.

Ein Mensch der zum Beispiel der Lust auf Faulheit entsagt und sich ganz dem Arbeitseinsatz widmet, opfert sich (erinnert an Nationalismus) dem Fortschritt und der Kapitalakkumulation für welche er notwendig aber stets austauschbar ist.

Dies nur um in einer kapitalistischen Gesellschaft, nicht zu denen zu gehören, welche nicht gebraucht, arbeitslos oder sogar komplett aussortiert sind!

So projiziert man all seine Entbehrungen auf das Fremde, was man dadurch hasst!

P.S.: Danke an Thomas Ebermann, Anregungen aus folgendem Video!

Malcolm X:  „You can’t have capitalism without racism.“

Nationalismus raus aus den Köpfen!

Was ist Nationalismus?

Der Mensch ist im Kapitalismus eine lebende Irrelevanz, er ist ersetzbar, austauschbar, er ist Humankapital. Er ist ein Anhängsel bzw. Bedienungsinstrument der Maschine Kapitalismus, wenn er stirbt wird er verscharrt!

Die Menschen in kapitalistischen Gesellschaften sind sich ihrer Unwichtigkeit bewusst!

Dies macht ihn bereit Opfer zu bringen, für die Nation, in welcher er niemals alleine sein wird und relativ privilegiert gegenüber dem Ausländer ist.

Nationalismus führt dazu, nicht die einen selbst erniedrigenden Verhältnisse überwinden zu wollen, sondern sich für die vermeidliche Gemeinschaft zu opfern!

P.S.: Danke an Thomas Ebermann, Anregungen aus folgendem Video!

ZIELSFA zur Frage der Gewalt!

Marcuse sagte:

„[…] ich glaube, daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein ,Naturrecht‘ auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben. Gesetz und Ordnung sind überall und immer Gesetz und Ordnung derjenigen, welche die etablierte Hierarchie schützen; es ist unsinnig, an die absolute Autorität dieses Gesetzes und dieser Ordnung denen gegenüber zu appellieren, die unter ihr leiden und gegen sie kämpfen – nicht für persönlichen Vorteil und aus persönlicher Rache, sondern weil sie Menschen sein wollen. Es gibt keinen anderen Richter über ihnen außer den eingesetzten Behörden, der Polizei und ihrem eigenen Gewissen. Wenn sie Gewalt anwenden, beginnen sie keine neue Kette von Gewalttaten, sondern zerbrechen die etablierte.“

Die Gewalt

Die Gewalt fängt nicht an
wenn einer einen erwürgt.
Sie fängt an, wenn einer sagt:
„Ich liebe dich:
Du gehörst mir!“

Die Gewalt fängt nicht an
wenn Kranke getötet werden.
Sie fängt an, wenn einer sagt:
„Du bist krank:
Du musst tun was ich sage!“

Die Gewalt fängt an,
wenn Eltern
ihre folgsamen Kinder beherrschen
und wenn Päpste und Lehrer und Eltern
Selbstbeherrschung verlangen.

Die Gewalt herrscht dort wo der Staat sagt:
„Um die Gewalt zu bekämpfen
darf es keine Gewalt mehr geben
außer meiner Gewalt“

Die Gewalt herrscht
wo irgendwer oder irgend etwas
zu hoch ist oder zu heilig,
um noch kritisiert zu werden.

Oder wo die Kritik nichts tun darf
sondern nur reden,
und die Heiligen oder die Hohen
mehr tun dürfen als reden.

Die Gewalt herrscht dort wo es heißt:
„Du darfst keine Gewalt anwenden!“

Die Gewalt herrscht dort
wo sie ihre Gegner einsperrt
und sie verleumdet
als Anstifter zur Gewalt.

Das Grundgesetz der Gewalt lautet:
„Recht ist, was wir tun.
Und was die anderen tun,
das ist Gewalt!“

Die Gewalt kann man vielleicht nie
mit Gewalt überwinden,
aber auch nicht immer
ohne Gewalt.

(Erich Fried)

Ist die bestehende Gesellschaft also gewaltfrei, nein ganz im Gegenteil!

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

(Brecht)